Wildes Deutschland – Der Pfälzerwald

Wildes Deutschland – Der Pfälzerwald

Am 8. Oktober strahlt die ARD die bereits im Mai 2012 auf ARTE gesendete Dokumentation „Wildes Deutschland – Der Pfälzerwald“ aus.

Sollten Sie die Sendung verpassen, keine Bange: Am 12. Oktober 2012 kommt die entsprechende DVD in den Handel ..

Hier nun ein paar Auszüge zur Dokumentation von ARD:

Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: Der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald.

Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten. Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist.

In den 1980er Jahren war der Bienenfresser in Deutschland fast ausgestorben. Am Ostrand des Pfälzerwaldes fühlt sich die Wärme liebende Art heute besonders wohl.
Bereits vor 2000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatesse. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch „Keschde“ genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.

Den Tierfilmern Tobias Mennle, Rolf Sziringer und Klaus Weißmann ist ein besonderes Naturporträt mit faszinierenden Verhaltensaufnahmen gelungen. Geschickt wechselt das Kamera-Trio zwischen Waldgeschichten und dem mediterran anmutenden Weinbaugebiet. Mit Hilfe von stabilisierten Helikopteraufnahmen, Miniaturhubschraubern, bewegten Zeitraffern und extremen Zeitlupen erlebt der Zuschauer das Gebiet im Südwesten Deutschlands aus einem neuen Blickwinkel.

Film von Klaus Weißmann, Tobias Mennle und Rolf Sziringer

DIE PFALZ DURCH DIE LINSE BETRACHTET.

There are 2 comments for this article
    • Pfalzlinse Author at 12:13

      Hallo Pfälzer, habe Ihren Kommentar leider erst heute gesehen .. nun ist er aktiv 🙂
      Schön, dass Ihnen unsere Seite gefällt .. mir gefällt Ihre auch sehr gut. Werde mich dort mal genauer umsehen 🙂
      Alles Gute und Zum Wohl die Pfalz !!

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